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E-Ticketing
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E-Ticketing bundesweit

VDV-Kernapplikation für elektronisches Fahrgeldmanagement
Interoperabilität und Tarife

Autoren: Dipl.-Ing. Elke Fischer, TEWET GmbH, Berlin
Dipl. Oec. Klaus Philipp, T.C.L. GmbH, Wachtendonk

Die VDV-Kernapplikation

Der Einzug der virtuellen Welt der neuen Medien und neuer Technologien macht keinen Halt vor dem öffentlichen Personenverkehr. Die Aufgaben der Verkehrsunternehmen und der Verkehrsverbünde insbesondere im Vertrieb und Fahrgeldmanagement werden vielfältiger und technischer.

Kundennutzen und Kundenzufriedenheit in Verbindung mit dem Verkauf einer Beförderungsleistung, die eigentlichen Hauptziele eines Verkehrsunternehmens, werden zunehmend über neue Medien und Technologien definiert. Das elektronische Ticket stellt dabei ein zentrales Thema dar.

Electronic Ticketing umfasst alle Systeme und Geschäftsprozesse, die den Vertrieb und die Benutzung von Tarifprodukten im ÖPV unter Einsatz elektronischer Medien abwickeln.

E-Ticketing bezieht auch alle Produkte und Dienstleistungen, die zur Herleitung dieser Prozesse erforderlich sind, mit ein.

Da die Gesamtheit der Aufgaben mehr umfasst als den eigentlichen Umgang mit dem Ticket, ist dafür der Begriff „Elektronisches Fahrgeldmanagement (EFM)“ eingeführt worden. Damit wird das Electronic Ticketing im intermodalen Wettbewerb zum zentralen Marketinginstrument der Verkehrsbetreiber im Hinblick auf

  • Kundensicherung
  • Kundengewinnung
  • Kundenbindung

und stellt auf dem Verkehrsmarkt einen entscheidenden Faktor zur Kundenakzeptanz dar.

Im Fokus der Systemeinführung stehen zunehmend Systeme, die marktorientierte Tarife umsetzen und damit zur Erhöhung der Fahrgastzahlen und letztendlich zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit des ÖPV beitragen.

Als eine wesentliche Anforderung steht dabei die Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Benutzerfreundlichkeit bedeutet auch, dass sich der Kunde mit seinem elektronischen Medium sowohl innerhalb der Grenzen seines Verkehrsbetriebes als auch im gesamten Verkehrsverbund und möglicherweise verbundübergreifend bewegt. Dies ist nur zu erreichen durch Interoperabilität der ÖPV-Anwendung auf dem elektronischen Medium. Dazu gehören einheitliche und sichere Verfahren in der Anwendung des Mediums bis hin zur Abrechnung.

Die Grundlage dafür liefert die VDV-Kernapplikation (KA). Sie bildet alle notwendigen Geschäftprozesse des EFM ab und spezifiziert dafür die Schnittstellen zwischen den Beteiligten. Dennoch bleibt es jedem anwendenden Verkehrsverbund oder Verkehrsbetrieb offen, seine spezielle regionale Tarifumgebung und Vertriebsorganisation abzubilden. Die Kernapplikation lässt eine alternative Einführung unterschiedlicher Systemausprägungen zu. Der VDV hat dafür drei Stufen von EFM-Systemen definiert.

Interoperabilität bedeutet die Gewährleistung sowohl einer durchgehenden Reise als auch punktueller Einzelfahrten für den Fahrgast unter Benutzung derselben Applikation in Fahrgeldmanagementsystemen aller Betreiber, die sich zur Nutzung einer ÖPV-Applikation technisch und auch vertraglich gebunden haben.

Die KA lässt eine alternative Einführung unterschiedlicher Systemausprägungen zu. Der VDV hat dafür drei Stufen von EFM-Systemen definiert.

Stufe 1: Bargeldersatz

Einsatz von elektronischen Medien zum bargeldlosen Bezahlen von Leistungen des ÖPV

Stufe 2: Elektronischer Fahrschein (EFS)

Ersatz des Papierfahrscheins durch Speicherung der vollständigen Ticketdaten in einem elektronischen Speichermedium

Stufe 3: Automatisierte Fahrpreisfindung

Ermittlung des Fahrpreises auf der Basis von An- und Abmeldevorgängen bei Nutzung des ÖPV.

Die VDV-Kernapplikation stellt sicher, dass ein Kundenmedium in allen Fahrgeldmanagementsystemen, die auf einer dieser Stufen realisiert wurden, interoperabel eingesetzt werden kann.

 

Wo wird bundesweit bis voraussichtlich Ende 2011 das E-Ticketing eingesetzt?

Deutschlandkarte

Voraussichtlicher Einsatz des E-Ticketing in Deutschland bis 2015

Karte Baden-Württemberg

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